Kissing & Möllmann: IGW sagt „Nein“ zu Kauf

Iserlohn. Der IGW-Aufsichtsrat hat „Nein“ gesagt. Die Iserlohner Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft wird die ehemalige Fabrikanlage Kissing & Möllmann nicht erwerben, wie es der Hauptausschuss in Iserlohn zuvor angeregt hatte. Nun ist es Sache des Bürgermeisters, andere Optionen für den Gebäudekomplex auszuloten.

Der Erwerb der Oberen Mühle 28 durch die IGW war am Dienstag, 24. Juli, Thema in der nicht öffentlichen Sondersitzungen des Haupt- und Personalausschusses.

Nach ausführlicher und auch kontroverser Diskussion haben die Mitglieder des Haupt- und Personalausschusses sich schließlich mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, den Aufsichtsrat der IGW zu bitten, den Erwerb des Objektes Kissing & Möllmann, Obere Mühle 28, zu beschließen und die Gründung einer Tochtergesellschaft vorzubereiten.

Danach sollte die Immobilie zur weiteren Entwicklung auf die Tochtergesellschaft übertragen werden. Die Parlamentarier stellten sich vor, so eine möglichst baldige Rückkehr der bisherigen Bewohner in ihre Wohnungen ermöglichen zu können.

Auch in der sich anschließenden Sitzung des IGW-Aufsichtsrates wurde das Thema lange und kontrovers diskutiert. Letztlich haben die Mitglieder des Aufsichtsrates den Erwerb der Immobilie vor allem aufgrund wirtschaftlicher Risiken abgelehnt.