„Lennewellen“ spülen Spenden ins Hospiz

Lucyna Krzeminski (r.)

Lucyna Krzeminski (r.), Leiterin des Hospizes Mutter Teresa, nahm die Spende entgegen, die ihr Konditormeisterin Caroline Schwanbeck mit Rainer Großberndt (2.v.l.) und Manfred Gloede von der Werbegemeinschaft Letmathe überbrachten. (Foto: Claudia Eckhoff)

Letmathe. (clau) Dafür dass schwerstkranke Menschen in Würde ihre letzten Tage durchleben können, setzt sich das Team des Hospizes Mutter Teresa in Letmathe engagiert ein. Der Gesamtbetrieb der Einrichtung kostet jährlich rund 150.000 Euro. Etliche Spende tragen dazu bei, die Kasse zu füllen, das Notwendige zu beschaffen und auch darüber hinaus das ein oder andere besondere Extra zu finanzieren.
Allein im Mai waren 15 Sterbefälle im Haus zu verzeichnen. Durchschnittlich 17 bis 22 Tage verweilen die Sterbenden im Letmather Hospiz. Die Warteliste ist lang. Bis zu vierzig Menschen warten oft auf einen Platz.
Anfang dieser Woche konnte Einrichtungsleiterin Lucyna Krzeminski für die Arbeit ihres Teams 1.100 Euro entgegennehmen, die durch den Verkauf der „Lennewellen“ zusammengekommen waren. Gebacken hat die süßen „Wellen“ die Konditormeisterin Caroline Schwanbeck mit ihrem Team für eine gemeinsame Aktion mit der Werbegemeinschaft Letmathe. Jeweils 50 Cent des Preises einer Gebäck-Tüte flossen als Spende an das Hospiz. Verkauft wurden die „Lennewellen“ an verschiedenen Stellen in der Stadt. „Der Erfolg hat uns selbst völlig überrascht“, so Caroline Schwanbeck. „Wir mussten ein bis zwei Mal in der Woche ‚Lennewellen‘ backen – und es war eigentlich nie genug.“
Die Aktion ist jetzt beendet. Aber es gibt schon neue Ideen. Als nächstes sollen die Letmather mit „Lennepromenaden“ verwöhnt und zum großzügigen Spenden für das Hospiz angeregt werden. An der Rezeptur wird zurzeit aber noch geheimnisvoll getüftelt.