Mit viel Selbstbewusstsein in die 2. Bundesliga

Iserlohn. (Red./ME) Unter dem Motto „Aus der Region, für die Region“ gehen die Iserlohner Kangaroos auch in der 2. Basketball-Bundesliga ProB aufs Parkett. Dabei ist die Vorfreude auf die kommende Spielzeit schon jetzt riesig. Mit viel Selbstbewusstsein wollen die Kangaroos in der höheren Spielklasse ebenfalls für Furore sorgen.

Familienticket

Hauptsponsor Norbert Masztalerz hatte unlängst eingeladen, um die Neuzugänge zu präsentieren, die Verantwortlichen stellten die Zielsetzung vor. So blickte Manager Michael Dahmen zufrieden auf die vergangenen Jahre zurück: „Das Vereinskonzept ist aufgegangen und hat den Klub zurück in die 2. Liga geführt und den Verein auf die nächste Ebene gehoben.“ In diesem Rahmen musste der Etat um 30 Prozent angehoben werden, was dank eines ausgeweiteten Engagements einiger Sponsoren auch gelang.

Auch die Eintrittspreise werden zur kommenden Spielzeit leicht angehoben. Im Ligavergleich sind die Iserlohner mit den 7 Euro für Vollzahler dennoch am günstigsten. Um die Familienfreundlichkeit zu unterstreichen wird es ein Familienticket geben: Zwei Erwachsene und zwei Kinder können ein Spiel für 15 Euro verfolgen.

Um sich in der höheren Spielklasse etablieren zu können sind nicht nur höhere Einnahmen wichtig, sondern es wird auch mehr Arbeit geleistet werden müssen. Zu diesem Zweck konnten mit Ecubed und CBS zwei externe Partner gewonnen werden. Diese stammen aus dem Raum Iserlohn, womit das Motto „Aus der Region, für die Region“ nicht nur bei den Neuzugängen greift.

Chemie stimmt

Trainer Matthias Grothe erkannte schon bei den ersten Trainingseinheiten, dass die Chemie innerhalb der Mannschaft stimmt. Mit Yannick Opitz von den Hertener Löwen, Moritz Krume von der BG Hagen und Thomas Reuter, der nach zwei Jahren Studium aus den USA nach Deutschland zurückkehrte, konnten gleich drei junge deutsche Spieler aus dem Umkreis verpflichtet werden. Zudem gesellt sich mit Center Matt Kavanaugh von der Universität Dayton ein harter Arbeiter zu den Sauerländern, der sich in der Vorbereitung noch an den europäischen Basketball gewöhnen soll.

In der am 3. Oktober 2014 startenden Saison sollen vor allem in den Heimspielen die nötigen Punkte für die Zielsetzung „Play-offs“ gesammelt werden. „Wir wollen die Hemberghalle zur Festung machen“, kündigt Matthias Grothe an. Die ersten acht Teams kommen am Ende in die Play-offs, die vier letzten Teams spielen die Play-downs aus. Die erste Partie wird in Langen ausgetragen, am 5. Oktober 2014 steht die Heimpremiere auf dem Terminplan – gegen Saarlouis (ab 18 Uhr).

Neuer Co-Trainer

Unabhängig vom Ausgang der Saison wird am Ende ein Konzept erarbeitet, das in Zukunft Früchte tragen soll. Der erste Schritt ist mit der Verpflichtung von Dragan Torbica gemacht worden. Der ehemalige Trainer der Iserlohner wird Matthias Grothe als Co-Trainer zur Seite stehen. Zudem soll er die Nachwuchsförderung vorantreiben und in Kooperation mit den Schulen im Umkreis zusammenarbeiten.