Nach langen Wirren

Iserlohn. (as) Die Eröffnung der Salam-Moschee am Barendorfer Bruch in Iserlohn wurde begleitet von vielen Sicherheitskräften und entsprechender -technik. Grund für diese Vorsichtsmaßnahmen: Zur Eröffnungszeremonie war Kalif Hadhrat Mirza Masroor Ahmad nach Iserlohn gereist.
„Es war nicht einfach, diese Moschee zu bauen“, sagte Uwe Wagishauer, Bundesvorsitzender der Ahmadi-Muslime, in einer kleinen Einführung. Dabei zwinkerte er dem Iserlohner Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens zu. „Wir beide haben so manchen Kampf ausgefochten“, sagte er unter zustimmendem Nicken des Iserlohner Verwaltungschefs. Wagishauer erinnerte an das Jahr 2010, als die Gemeinde die Bauvoranfrage gestellt habe. Er ließ Bürgerbegehren und Proteste nicht unerwähnt. Aber er sprach auch von der großen Unterstützung, die die kleine

Bei der Eröffnung der Salam-Moschee: Superintendentin Martina Espelöer (vorne Mitte) gehörte zu den vielen Festgästen.(Foto: A. Schneider)
Bei der Eröffnung der Salam-Moschee: Superintendentin Martina Espelöer (vorne Mitte) gehörte zu den vielen Festgästen.(Foto: A. Schneider)

Iserlohner Ahmadiyya Muslim-Gemeinschaft von Vertretern anderer Religionen, allen voran Superintendentin Martina Espelöer als Moderatorin des runden Tischs der Religionen, erhalten habe.
Nachdem der Bauantrag im Jahr 2014 genehmigt wurde, ging alles sehr schnell: Der Grundstein wurde 2015 gelegt – und jetzt schon ist die Moschee mit ihrem zwölf Meter hohen Minarett fertig. Auf dem 1.615 Quadratmeter großen Grundstück ist eine kleine Moschee entstanden mit zwei 56 Quadratmeter großen Gebetsräumen.
Dr. Peter Paul Ahrens wies auf den Namen Salam-Moschee, Haus des Friedens, hin: „Menschen, die in diesem Sinne handeln, sind uns herzlich willkommen.“