Offene Denkmäler lassen Iserlohns Erbe entdecken

Fünf Denkmäler

Fünf Denkmäler, darunter auch das sogenannte „Mauerhaus“ am Südengraben, gewähren am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 10. September, ungewohnte Einblicke in Iserlohns kulturelles Erbe und den Denkmalschutz. (Foto: Lara Zeitel)

Iserlohn. Der bundesweite Tag des offenen Denkmals unter der Regie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz will am Sonntag, 10. September, Interesse für das kulturelle Erbe wecken. Die untere Denkmalbehörde der Stadt Iserlohn und weitere Denkmalpfleger haben ein Programm zusammengestellt, das den Denkmalschutz beleuchtet. Sechs Objekte sind zu besichtigen.
Mitarbeiter der IGW zeigen von 14 bis 17 Uhr einzelne Gebäude der Bauhaussiedlung Schlieper. Treffpunkt ist am Gebäude Meisenweg 6.
Der im Seilerwald zu Ehren Otto von Bismarcks errichtete Turm ist von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Leider kann das Burgarchiv mit der Varnhagenschen Bibliothek am Bilstein in diesem Jahr nicht am Tag des offenen Denkmals teilnehmen.
Stattdessen hat sich ein neues „Denkmal“ in die Liste des Denkmal-Tags eingetragen: Das stattliche zweigeschossige Fachwerkhaus an der Altstadt 52 hat einen neuen Besitzer. Stuckateurmeister Andreas Hellmann führt um 11 Uhr durch das Gebäude.
In Oestrich zeigen die Eigentümer um 11 Uhr ihr Fachwerkhaus mit Schmiede am Gravemannring 9.
Das „Haus der kleinen Leute“, Südengraben 28, das sogenannte Mauerhaus, wird zurzeit von dem Verein „Iserlohn-denkmal“ saniert. Es kann von 14 bis 17 Uhr besichtigt werden. Um 15 Uhr findet ein Erzählcafé mit Zeitzeugen statt, um 16 Uhr eine Führung.
Alle nähere Infos unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.