Symbol für Iserlohner Willkommenskultur

Iserlohn. (th) Ein „sichtbares Wortzeichen für die gelebte Willkommenskultur in Iserlohn“ – so nannte Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens die Dankestafel des Integrationsrates, die am Mittwoch, 6. Juli 2016, in der Halle des Stadtbahnhofs eingeweiht wurde. Sie ehrt die zahlreichen ehren- und hauptamtlichen Helfer, die viel Zeit und Kraft in die Aufnahme und Integration der nach Iserlohn gekommenen Asylbewerber und Flüchtlinge investiert haben.

Die Vorsitzende Erbil Eren bedankte sich im Namen des Integrationsrates ausdrücklich bei allen Helferinnen und Helfern. Die Tafel solle „jede einzelne Tat würdigen“, betonte Eren, jeder noch so kleine Beitrag habe etwas bewirkt.

Langfristige Integration

Im Hinblick auf die langfristige Integration wies sie darauf hin, dass die Menschen nicht nur ihre persönlichen Fluchtgeschichten, sondern auch Fähigkeiten mitbringen, an die es anzuknüpfen gelte.

Auch Ahrens forderte, nicht nur die Zahlen, sondern die Einzelschicksale dahinter zu bedenken. Mit Blick auf die 1093 Asylbewerber (Stand Juni), die aus Syrien, Irak, Afghanistan, Nigeria, Eritrea, Guinea, Iran, Aserbaidschan und Ägypten in die Waldstadt gekommen sind, zitierte er den französischen Schriftsteller Guy de Maupassant: „Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.“