Tom-Eric Bappert hat trotz seiner erst 19 Jahre schon viel erreicht im Eishockey. Jetzt kehrt er an den Seilersee zurück und möchte in der DEL spielen. (Foto: Iserlohn Roosters)

Iserlohn. Er hat Talent. Und reichlich sportlichen Ehrgeiz. Tom-Eric Bappert, gerade 19 Jahre alt, kehrt nach Iserlohn zurück. Der junge Verteidiger hat einen Drei-Jahres-Vertrag bei den Roosters in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) unterschrieben. Seine letzte Station waren die Saginaw Spirits aus der kanadischen Juniorenliga OHL.

Manager Karten Mende schwärmt: „Tom-Eric ist ein Toptalent. Mit Talent allein aber wird man kein echter DEL-Spieler. Ich bin jedoch sicher, dass er sehr hart zu arbeiten bereit ist und bin jetzt schon gespannt, wie viele DEL-Spiele er in seiner ersten Saison bekommen wird.“

Tom-Eric Bappert wurde im Januar 1999 in Menden geboren und lernte das Eishockeyspielen später am Seilersee. Nach seiner U18-Zeit mit dem IEC in der Jugend-Bundesliga schloss er sich der Red-Bull-Hockey-Akademie in Salzburg an, spielte zwei Jahre auch für den EC Salzburg in der U18, wechselte im Jahr 2016 aber in die DNL. Er heuerte in der U19 der Kölner Haie an, spielte eine hervorragende Saison.

Als Belohnung für seine guten Leistungen wurde er auch in den Kader der deutschen U18-Nationalmannschaft berufen, stand bei der Weltmeisterschaft der ersten Division auf dem Eis und verbuchte in fünf Spielen zwei Treffer und zwei Torvorlagen.

In der vergangenen Spielzeit schloss sich Tom-Eric Bappert dem kanadischen Team aus Saginaw an. Als er sich dort in der Mannschaft durchgesetzt hatte, zog sich das Talent eine Schambeinentzündung zu, die ihn fast drei Monate zum Zuschauen verdammte.

Bereits in dieser Zeit entschied sich der gebürtige Sauerländer zu einer Rückkehr in die DEL und zu den Iserlohn Roosters. „Ich hatte seit meinem Abschied immer wieder losen Kontakt mit Karsten Mende. Jetzt freue ich mich sehr, meine Karriere in der Heimat fortsetzen zu können. Ich war und bin schon immer Roosters-Fan.

Für die erste Mannschaft zu spielen, ist als Iserlohner Eigengewächs etwas ganz besonderes für mich“, sagt Bappert.

Auch Cheftrainer Rob Daum freut sich auf die Zusammenarbeit. „Ich habe viel Gutes über ihn gehört, weiß um seinen Wunsch, so schnell wie möglich den nächsten Schritt zu machen. Wir werden ihm dabei so gut es geht helfen.“