Waldbrand am Wixberg: Gefahr durch Munition

Waldbrand am Wixberg in Altena
Auf dem Bereitstellungsplatz am Pragpaul in Altena warteten die Kräfte auf den nächsten Einsatz. (Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis)

Iserlohn/Altena. (pmk) Seit Donnerstagnachmittag, 26. Juli, sind Feuerwehr-Einheiten aus dem gesamten Märkischen Kreis am Wixberg in Altena, an der Grenze zu Iserlohn, im Einsatz. Rund 180 Einsatzkräfte bekämpfen dort die Glutnester und wieder auflodernden Flammen eines Waldbrandes, der sich auf mehr als 10.000 Quadratmeter ausgedehnt hatte. Die Helfer müssen sehr vorsichtig vorgehen, denn offenbar befindet sich noch alte Weltkriegsmunition in den ausgetrockneten Waldboden.

Die Einsatzkräfte am Wixberg bekommen den Waldbrand langsam in den Griff. Mehr als 500 Feuerwehrkräfte waren in der Nacht in Spitzenzeiten im Einsatz.

Zurzeit sind noch etwa 180 Feuerwehrleute mit den Löscharbeiten an dem steilen und für die Helfer schwierigen Hang beschäftigt. Dazu zählt, dass Glutnester mit Schüppen und Patschen bekämpft werden. Ab und an flammt der knochentrockene Waldboden an einigen Stellen noch einmal auf. Dann muss erneut gelöscht werden.

Man will sicher sein, dass sich bei den subtropischen Temperaturen keine weiteren Brände entwickeln. Die Einsatzkräfte müssen sehr vorsichtig sein. Offenbar befindet sich im Waldboden alte Weltkriegsmunition. Es waren deutliche Knallgeräusche zu hören. Die Einsatzleitung geht davon aus, dass die Löscharbeiten noch den ganzen Freitag andauern.
Der am Vorabend georderte Löschhubschrauber konnte wieder abbestellt werden.

Auch die Iserlohner Feuerwehr war in dem Waldgelände aktiv. Es wurde natürlich gelöscht, aber sie verlegten auch eine mehrere Kilometer lange Schlauchleitung zwischen der Grüner Talstraße und dem Wixberg.