Wanderausstellung: Industriekultur im „WasserEisenLand“

Vereinsvorstand und Beirat des Vereins „WasserEisenLand“ eröffneten die Wanderausstellung in der historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf. (Foto: Heiko Cordes)

Iserlohn. (hc) Frühlingshaft warme Temperaturen werden an diesem Wochenende erwartet. Optimale Voraussetzung, um der historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf einen Besuch abzustatten. Dort erwartet sie nämlich eine neue Wanderausstellung des Vereins „WasserEisenLand“ zu den 20 wichtigsten industriehistorischen Attraktionen des Sauerlandes und Siegerlandes.

Vereins-Vorsitzender Stephan Sensen erklärte im Rahmen des Pressegesprächs, warum Iserlohn als Auftaktort gewählt wurde. „Die Idee kam von Gerd Schäfer. Im Zuge des Europäischen Kulturerbejahrs sollten wir uns ebenfalls präsentieren. Von dieser Idee waren dann auch alle begeistert. Ich musste allerdings ein wenig auf die Begeisterungsbremse treten“. Hintergrund dafür, war der späte Zeitpunkt. Immerhin war es mittlerweile September, Fördergelder nicht mehr verfügbar und die zeit knapp. Doch das Glück war mit den Ehrenämtlern von „WasserEisenLand“. Im November wurde Sensen angerufen, dass rückläufige Fördergelder wieder zu Verfügung stehen würden. „Wir wurden gefragt, ob wir damit etwas anfangen können – und wir konnten“, so Sensen.

Das Fördergeld kam vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen – insgesamt 3.600 Euro. Die restlichen 1.000 Euro für die 20 Tafeln inklusive Erdspieße und Gestaltung kamen dann vom Verein. „Dass die Kosten nicht höher wurden, haben wir vor allem den Engagement der Stadt Iserlohn zu verdanken. Besonderer Dank gilt Thomas Sprenger und Dirk Nowak von der Stadt“, so Sensen. Die Sprenger und Nowak haben nämlich maßgeblich an der Gestaltung und Herstellung der Tafeln mitgeholfen.

Jochen Köhnke, Leiter des Ressorts Kultur, Migration und Teilhabe der Stadt Iserlohn freute sich besonders darüber, dass sich die heimische Region mit der Ausstellung gut präsentiert. „Wir sind hier ja manchmal eher etwas zurückhaltend und überlassen anderen viel Feld. Mit dieser Ausstellung ist das anders. Damit präsentieren wir uns stark“, so Köhnke.

In Iserlohn ist die Ausstellung noch bis zum 22. April zu sehen. Anschließend zieht sie weiter. Nicht nur die 20 historischen Topadressen sollen dabei in den Genuss der Ausstellung kommen, sondern auch viele andere Orte, wie Sparkassen und Rathäuser.