Wer sichert sich die Delia-Literaturpreise?

Iserlohn. Wie vielfältig das Thema Liebe ist, beweisen auch in diesem Jahr die Longlists der beiden Delia-Literaturpreise, die die Jurys pünktlich zum Valentinstag nominiert haben.

Aus über 200 teilnahmeberechtigten Einsendungen haben die Jurorinnen und Delia-Autorinnen Kerstin Groeper, Elke Hurtz, Anika Pegelow, Britt Reißmann und Doris Strobl (Delia-Literaturpreis) sowie Charly von Feyerabend, Lucinde Hutzenlaub, Alicia Jordan, Angelika Lauriel und Silke Meyer (Delia-Jugendliteraturpreis) je fünfzehn im Jahr 2017 erschienene Liebesromane ausgewählt, die um einen Platz auf der Shortlist konkurrieren.

Die Shortlists mit den Finalisten für beide Preise werden im Rahmen der Leipziger Buchmesse von Delia-Präsidentin Andrea Reichart am 15. März in Halle 5, Stand D430, verkündet. Die Sieger-Titel und ihre Autorinnen werden dann im Rahmen der Delia-Liebesromantage 2018 in Iserlohn bekannt gegeben.

Beide Preise sind mit je 1.500 Euro dotiert. Das Preisgeld wird von den Mitgliedern der Autorenvereinigung Delia aufgebracht, deshalb sind die Delia-Literaturpreise Preise von Autoren für Autoren.

Delia steht übrigens für „Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautorinnen und -autoren“. Die Vereinigung wurde 2003 gegründet und hat über 250 Mitglieder und Fördermitglieder, von denen die überwiegende Zahl hauptberuflich schriftsetellerisch tätig ist.

Insgesamt liegen die Verkaufszahlen aller Delia-Mitglieder bei über 30 Millionen Büchern. Seit 2003 organisiert Delia die Liebesromantage. Vom 25. bis 29. April 2018 werden die Autorinnen und Autoren in Iserlohn tagen, Seminare abhalten und öffentliche Lesungen veranstalten.

Delia-Literaturpreis-Longlist 2018

  • Fiona Blum: „Frühling in Paris“ (Goldmann)
  • Nora Elias: „Antonias Tochter“ (Goldmann)
  • Stefanie Gerstenberger: „Piniensommer“ (Diana)
  • Sybille Hein: „Vorwärts küssen, rückwärts lieben“ (Blanvalet)
  • Petra Hülsmann: „Das Leben fällt, wohin es will“ (Bastei Lübbe)
  • Ranka Keser: „Das Herz ist ein gutes Versteck“ (Diana)
  • Jana Lukas: „Landliebe“ (Heyne)
  • Melanie Metzenthin: „Im Lautlosen, Tinte und Feder (Amazon Publishing)
  • Jenny-Mai Nuyen: „Heartware“ (Rowohlt Polaris)
  • Lily Oliver: „Träume, die ich uns stehle“ (Droemer Knaur)
  • Beate Rygiert: „Herzensräuber“ (Blanvalet)
  • Katharina Seck: „Die Stille zwischen Himmel und Meer“ (Bastei Lübbe)
  • Tim Sohr: „Für immer und Amy“ (List)
  • Tanja Weber: „Mein Herz ist ein wilder Tiger“ (Droemer Knaur)
  • Constanze Wilken: „Das Erbe von Carreg Cottage“ (Goldmann)

Delia-Jugendliteraturpreis-Longlist 2018

  • Anika Beer: „Kieselsommer“ (cbj
  • Bettina Brömme: „18, pleite und planlos, aber immerhin sehen wir gut dabei aus“ (Arena)
  • Alana Falk: „Sternensturm – Das Herz der Quelle“ (Arena)
  • Mario Fesler: „Lizzy Carbon und die Wunder der Liebe“ (Magellan Verlag)
  • Franziska Fischer: „Und irgendwo ich“ (ink rebels)
  • Anne Freytag: „Den Mund voll ungesagter Dinge“ (Arena)
  • Susanne Fülscher: „Pasta mista: Fünf Zutaten für die Liebe“ (Carlsen)
  • Kira Gembri: „Wovon du träumst“ (Arena)
  • Mechthild Gläser: „Emma, der Faun und das vergessene Buch“ (Loewe)
  • Lena Hach: „Nichts wünsche ich mir mehr“ (Beltz & Gelberg)
  • Angela Kirchner: „Viel näher als zu nah“ (Dressler)
  • Laura Kneidl: „Water & Air“ (Carlsen)
  • Robin Lyall: „Unter der Sonne nur wir“ (Arena)
  • Claudia Pietschmann: „Cloud“ (Arena)
  • Nica Stevens: Hüter der fünf Leben“ (Carlsen)