„World of Lights“: Märchenhafte Tropfsteinwelt

Die märchenhafte Tropfsteinwelt der Dechenhöhle präsentiert sich ab Freitag, 12. April 2013, in zauberhaften Farben. Bis zum 1. Mai sind die „Höhlenlichter“ zu erleben. (Foto: Veranstalter)

Letmathe. (Red.) Erneut verwandeln die Lichtkünstler von „World of Lights“ die märchenhafte Tropfsteinwelt der Dechenhöhle in ein Farben- und Lichtermeer. Die „Höhlenlichter“ leuchten vom 12. April bis zum 1. Mai 2013.

Jeden Tag von 17 bis 20 Uhr werden die Lichter in der Dechenhöhle angeknipst. Der Zugang ist nur im Rahmen einer Führung mit einem Höhlenführer möglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Deshalb existiert auch kein Kartenvorverkauf. Trotz des Licht- und Farbenzaubers gelten die normalen Eintrittspreise (6 Euro Erwachsene, 4 Euro Kinder). Ermäßigungen sind nicht möglich.

Überraschungen halten die „Höhlenlichter“ selbst für Dechenhöhlen-Kenner bereit. Denn hier begegnen sich die Kunst der Natur und moderne Lichtkunst. Zahlreiche Lampen und Projektionen setzen die Tropfsteinpracht in ein neues Licht, teilweise untermalt von Geräuschen und Musik.

Zur Eröffnung der „Höhlenlichter“ gibt es am Freitag, 12. April 2013, um 20.15 Uhr ein hochkarätiges Konzert „Colors of Sound“: Mitten in der magischen Farbenwelt, in der die Lichtkünstler von „World of Lights“ die Tropfsteine funkeln lassen, versetzen Heiner Wiberny (Saxophon, Flöten) und Günter Müller (Didgeridoo, Obertonflöten, Kalimba, Gong) die Höhle in einen wahren Klangrausch.

Heiner Wiberny ist ein Weltklasse-Saxophonist, Professor an der Kölner Musikhochschule und bekannt als Solist in der WDR-Bigband und bei Wolfang Niedeckens BAP. Tourneen führten ihn durch 18 Staaten Afrikas, durch Asien, Amerika und ganz Europa. Er trat mit dem legendären Dizzy Gillespie auf, seine Musik wurde für den Deutschen Schallplattenpreis nominiert und er erhielt für Aufnahmen, auf denen er als Solist bei der WDR-Bigband zu hören ist, zwei Grammys. Auf über 100 CDs ist sein Saxophon inzwischen zu hören.

Günter Müller hat schon in den 70er Jahren mit Heiner Wiberny zusammen gespielt, damals im Jasper-van’t-Hof- Ensemble. Er verbindet Elemente uralter Musikkulturen der Welt mit Jazz und Klassik und hat in mehr als ber 1000 Auftritten auf internationalen Weltmusik- und Jazzfestivals, Solokonzerten und in zahlreichen Radio- und Fernsehbeiträgen mit seiner Musik einen großen Zuhörerkreis erreicht. Seit 1998 veranstaltet Günter Müller die Höhlenmusiken in der Dechenhöhle.

Beide Musiker verstehen es, ihre virtuose Musik zu einer einzigartigen Höhlensymphonie verschmelzen zu lassen, die sofort die Seele der Zuhörer erreicht.