Aktion „ProZ bleibt!“

Schwerte. (Red.) Rundum gelungen waren aus Sicht der Band-Initiative die Aktionstage „ProZ bleibt“ am 1. und 2. Februar 2013. Zum zweitägigen Solidaritätskonzert mit neun Bands aus dem Proberaumzentrum kamen fast 200 Besucher ins Rattenloch, und die Demonstration am Samstagvormittag in der Fußgängerzone war mit rund 100 Teilnehmern ebenfalls gut besucht. Angesichts von nur einer Woche Vorlauf ein echter Erfolg.

„Unsere aktuelle Problematik konnten wir bei dieser Gelegenheit vielen Schwerter Bürgern erläutern, und wir erhielten viel Zuspruch für unser Ziel, das ProZ vollständig zu erhalten“, freut sich Florian Fischer, 1. Vorsitzender der Band-Initiative. Letztlich brachte das Solidaritätskonzert auch einen namhaften finanziellen Betrag für die Unterstützung unserer Arbeit zusammen.

Erfreuliche Resonanz

Florian Fischer: „Die erfreuliche Resonanz auf die Forderung, das ProZ vollständig zu erhalten, fand bei den ersten Gesprächen mit der Schwerter Politik ihre Fortsetzung. Mit SPD, FDP, Linkspartei und den Grünen konnten wir uns im Laufe der vergangenen Woche bereits austauschen, mit WfS und CDU steht das noch bevor. Unser Anliegen stößt auf offene Ohren, die Arbeit, die wir im ProZ leisten, erfreut sich überall großer Wertschätzung, und wir haben keinen Zweifel, dass die Politik mehrheitlich einen realistischen Ansatz zum Erhalt aller Proberäume unterstützen wird.“

Alternativplanung

Die Brandschutzsanierung für die Gesamtschule kann natürlich nicht beliebig auf die lange Bank geschoben werden, insofern ist auch klar, dass Kunterbunt und Bandinitiative bis zu den Rats- und Ausschusssitzungen Ende Februar/Anfang März eine Alternativplanung vorlegen sollten.

„Totalblockade!“

Was diese Alternativplanung angeht, hab sich offenbar bei der Stadtverwaltung nichts geändert. Fischer: „Gebäudegrundrisse etc., die nun einmal für jede Planung unsererseits erforderliche Grundlage sind, werden uns wie bereits seit Monaten rechtswidrig vorenthalten. Appelle an unseren Bürgermeister, seine Verwaltung zu einem Minimum an Bürgerfreundlichkeit anzuhalten, verhallen ungehört. Auch auf die Dienst- und Fachaufsichtsbeschwerde, die inzwischen in der Sache eingelegt wurde, erfolgt keine Reaktion. Teile der Stadtverwaltung versuchen erkennbar weiterhin, mit einer Totalblockade jede Mitwirkung der Schwerter Bandszene an der Zukunftsplanung für das ProZ zu sabotieren.