Auftakt-Workshop für Integrationsarbeit in Schwerte

Sehr zufrieden waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Auftakt-Workshops zur städtischen Integrationsarbeit. (Foto: Stadt Schwerte)

Schwerte. Fast 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Verwaltung, freien Trägern, Vereinen, Verbänden, Schulen, Kitas und Ehrenamtlichen kamen in der vergangenen Woche in den Technopark. Ihr gemeinsames Ziel: die Integrationsarbeit in der Stadt weiter voranzutreiben. Beim Auftakt-Workshop wurde jetzt dieser Prozess gemeinsam gestartet.

Die Stadtverwaltung und der Integrationsrat der Stadt Schwerte erstellten mit dem „Institut für interkulturelle Management -und Politikberatung (IMAP)“ im Jahre 2011 das 1. Integrationskonzept unter Beteiligung vieler Schwerterinnen und Schwerter. Seitdem brachten die Akteurinnen und Akteure viele der seinerzeit beschriebenen Maßnahmen und Ziele des Konzeptes auf den Weg, bei einigen Handlungsfeldern besteht noch Nachholbedarf. Das unterstrich auch Bürgermeister Dimitrios Axourgos in seiner Ansprache.

Es bleibt noch einiges zu tun

„Ich unterstütze ausdrücklich den Wunsch, das Integrationskonzept unserer Stadt fortzuschreiben. Viele Ziele wurden bereits umgesetzt, aber es gibt auch Bereiche, in denen wir noch einiges zu tun haben.“ Der Bürgermeister erklärte zudem: „Gemeinsam können wir viel erreichen. Daher freue ich mich, dass so viele Organisation und Bürgerinnen und Bürger ihre Bereitschaft zur Mitarbeit erklären.“

Durch die Zuwanderung von Geflüchteten sowie Bürgerinnen und Bürgern aus östlichen EU-Staaten seien neue Herausforderungen entstanden, Schwerpunkte und Zielgruppen hätten sich verändert, wodurch eine Fortschreibung des Konzepts zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll sei, waren sich die Beteiligten einig.

Gelungener Auftakt

Die Verwaltung und die Vorsitzenden von Integrationsrat und Generationenausschuss bewerteten die Veranstaltung als einen gelungenen Auftakt im Beteiligungs- und Entwicklungsprozess zur Fortschreibung des Integrationskonzeptes. Durchweg positiv fiel laut Mit-Organisatorin Heike Pohl, zuständig in der Stadtverwaltung für den Integrationsrat, auch das Fazit bei allen Teilnehmern aus. „Es war ein sehr intensiver, informativer Austausch, ein konstruktiver Dialog und ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung!“

Fachdienstleiter Andreas Pap und Heike Pohl führten in das Thema ein. Im Laufe des Nachmittages erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in regem Dialog und Gruppenarbeit erste Grundlagen für die weitere Arbeit am Integrationskonzept.

Weitere Vernetzung

Ein wichtiger Faktor zum Gelingen der Integration sei die Vernetzung und Kooperation aller Akteure innerhalb der Stadt, denn Integration werde als „Querschnitt“ in der Verantwortung vieler verschiedener Beteiligter angesehen. Es gehe darum, langfristige und nachhaltige Integration sicherzustellen.

Eindeutig fiel das Votum beim Abschlussresümee aus: Die Beteiligten möchten in weiteren Folgeveranstaltungen in die operative Arbeit einsteigen, um so den weiteren inhaltlichen Planungsprozess des Konzeptes mitzubegleiten und zu erarbeiten. Am Ende soll dann ein modifiziertes und dynamisches Integrationskonzept stehen.