Ausstellungskonzept für das St.-Viktor-Ensemble: Erste Ergebnisse liegen vor

Dr. Ulrike Gilhaus (Leiterin des NRW-Museumsamts in Münster) und Prof. Dr. Ulrich Borsdorf (ehemaliger Direktor des Ruhr-Museums Essen) werden gemeinsam ergänzende Ausarbeitungen des Ausstellungskonzepts im Rahmen der Planungen zum St.-Viktor-Ensemble vornehmen. (Foto: privat)

Schwerte. Es geht voran. Bereits in der zweiten Sitzung der Arbeitsgruppe „Ausstellungskonzept“ wurden erste Ergebnisse aus den verschiedenen kleineren Teams vorgelegt , um das schon im vorigen Jahr bewilligte Ausstellungskonzept für das Ensemble St. Viktor weiter zu verfeinern und verschiedene Stellschrauben fest zu ziehen.

Berichte wie aus den Arbeitskreisen „Bestandssichtung“ und „Fundraising“ zeigten, dass die Gruppen schon ein gutes Stück des Weges gegangen sind und bereits erste Fortschritte erzielt wurden. Ein Fundraising-Flyer sowie eine Informations-Broschüre sind in Arbeit und lagen schon in ersten Skizzen vor.
Die Gruppe „Lackmustest“ (Einordnung und Prüfung eines Objektes in verschiedenen Zusammenhängen) stellte ihre Denkansätze und Anregungen vor, wie die Mehrdeutigkeit ausgesuchter Objekte dargestellt werden könnte. Zu diesem Thema werden Dr. Ulrike Gilhaus (Leiterin des NRW-Museumsamts in Münster) und Prof. Dr. Ulrich Borsdorf (ehemaliger Direktor des Ruhr-Museums Essen) gemeinsam ergänzende Ausarbeitungen vornehmen.

Heimat im Blick

Prof. Dr. Borsdorf fasste zusammen, was allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Arbeitskreises bei der Ausfeilung des Konzeptes mit dem Thema „Heimat-verrückt“ ein wichtiges Anliegen ist: „Wir müssen immer die ganze Bandbreite des Begriffs Heimat im Blick haben – mit all seinen vielschichtigen Bedeutungen in geografischer, biologischer, soziologischer, kultureller und politischer Sicht.“ Die „Verrückung“ des Begriffs Heimat soll immer im Mittelpunkt stehen.

Dazu werden nach Erreichen und Bündelung der ersten gedanklichen Zwischen-Ziele und der Schaffung einer fundierten Diskussionsbasis zur (Aus-)Richtung der künftigen Ausstellung auch die Vorstellungen und Erfahrungen der Bürgerinnen und Bürger zu dem Begriff Heimat erfragt und mit eingearbeitet.
Weiter geht es beim nächsten Treffen im April. Dafür ist die Liste der Arbeits-Aufträge für einzelne Teams wieder neu und fortführend aufgestellt worden, um weiterhin effizient voranzukommen.