Der Tipp der Woche: Sport im Freien

Wenn die Mittagssonne scheint

Wenn die Mittagssonne scheint, sollten die Laufschuhe besser im Schrank bleiben. (Foto: pixabay/Pexels/privat)

Die Tage werden länger, die Temperatuten steigen. Das Wetter ist jetzt optimal für ein Training an der frischen Luft: Radfahren, Wandern, Joggen und Co. haben Hochsaison.
Wochenkurier-Sportexperte Bernd Lingen (Rehavison Schwerte) kennt wertvolle Tipps und Tricks, wie Sie sportlich und gesund durch den Sommer kommen:

Gefahr durch Ozon
Durch die vermehrte Sonnenstrahlung steigen neben den Temperaturen auch die Ozonwerte in der Luft. Bereits erhöhte Ozonwerte über 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft können zu Problemen mit der Atmung führen.
Solche Werte können an schwülwarmen Sommertagen bereits gegen 10 Uhr vormittags erreicht werden. Häufig ist die Ozonbelastung dann am Nachmittag gegen 16 Uhr am höchsten. Hier werden durchaus Werte in Höhe von 240 mg/m³ Luft erreicht. Diese Werte sind gesundheitsgefährdend für die Atemwege!
Über die regional aktuellen Ozonwerte informieren die Wetterdienste. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, sollte sportliche Aktivitäten auf den frühen Vormittag (vor 10 Uhr) oder den Abend (nach 19 Uhr) verlegen.
Keine direkte Sonne
Wenn möglich sollte beim Sport im Sommer die direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden. Dazu ist ein Training im Wald ratsam.
Es sollte luftige Kleidung getragen werden, um den Kühleffekt der Haut durch das Schwitzen nicht zu behindern. Der erhöhte Wasserverlust muss ausgeglichen werden. Dazu sollte die übliche Trinkmenge von 2 Litern pro Tag auf 3 bis 4 Liter erhöht werden.
Mineralwasser, abgekühlter Tee und wenig gesüßte Obstschorlen sind sehr kalorienarme Flüssigkeitslieferanten.
Selbstverständlich ist Sonnencreme ein Muss für die Sportlerhaut im Sommer.