Faszination in Noten

Schwerte. „Ausgezeichnete Künstler“ konnte die Konzertgesellschaft Schwerte für einen Auftritt in der Rohrmeisterei am Donnerstag, 24. September, um 20 Uhr gewinnen: Das Alliage-Quintett ist 2014 mit dem renommierten Medien-Preis „Echo Klassik“ in der Kategorie „Klassik ohne Grenzen“ für seine neueste CD „Dancing in Paris“ ausgezeichnet worden.

Nicht nur spartenübergreifend ist das zu verstehen, auch international kennt das Alliage-Quintett keine Grenzen: Nach Auftritten in Istanbul und zuletzt Kanada noch in diesem Sommer ist es auch bei europäischen Festivals ein gefragter Gast.

Das Alliage-Quintett: Das sind 2015vier Saxophone und ein Klavier; gegründet wurde es von Daniel Gauthier, seit 2003 Professor für Saxophon an der Hochschule für Musik in Köln. Er spielt in der höchsten Tonlage das Sopran-Saxophon. Magdalena Lapaj spielt Alt-Saxophon, Asya Fateyeva Tenor-Saxophon, und Sebastian Pottmeier vertritt den tiefsten Part, das Bariton-Saxophon. Begleitet wird dieses Quartett von Jang Eun Bae am Klavier.

Vier Saxophone und ein Klavier - das Alliage-Quintett wird am 24. September in der Rohrmeisterei das Publikum faszinieren. (Foto: Sebastien Salamand)
Vier Saxophone und ein Klavier – das Alliage-Quintett wird am 24. September in der Rohrmeisterei das Publikum faszinieren. (Foto: Sebastien Salamand)

Ungewöhnliche Besetzung

Diese eher ungewöhnliche Kammermusikbesetzung ist Expertin für Meisterwerke aller Epochen in eigens für sie und von den Alliage-Musikern selbst erarbeiteten Arrangements. In Schwerte werden sie ein Programm präsentieren, das Klassiker des 20. Jahrhunderts vereint: So kündigen sie von Lenard Bernstein die Ouvertüre zu seiner Oper „Candide“ an wie auch von George Gershwin „Ein Amerikaner in Paris“. Zu den geplanten Werken gehört aber auch das berühmte Adagio von Samuel Barber, ebenfalls werden ausgewählte Teile aus Gustav Holsts „The Planets“ zu hören sein.

Das Alliage-Quintett spielt auf sehr hochwertigen Instrumenten der legendären Pariser Firma Henri Selmer, die 2010 ihr 125-jähriges Firmenjubiläum feiern konnte: Henri Selmer war direkter Nachfolger von Adolphe Sax, der 1840 das erste Saxophon zunächst als Erweiterung der tiefen Lage der Holzblasinstrumente entwickelt hatte. Auch wenn der Korpus der Instrumente aus Metall besteht, wird der Ton doch durch ein einzeln schwingendes Rohrblatt im Mundstück gebildet, sodass das Saxophon zur Familie der Holzblasinstrumente zu zählen ist.

Die Karten für dieses Konzert gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen für 16 Euro (ermäßigt 8 Euro), an der Abendkasse werden sie 18 Euro kosten. Reservierungen sind auch über die Homepage der Konzertgesellschaft möglich: www.konzertgesellschaft.schwerte.de.