„Gegen Ausgrenzung und für Solidarität“

Schwerte. Knapp vierzig vorwiegend junge Bürgerinnen und Bürger fanden sich am vergangenen Mittwoch, 17. Februar, um 15 Uhr auf dem Werner-Steinem-Platz ein, um im Rahmen einer angemeldeten Kundgebung „Gegen Ausgrenzung und für Solidarität mit Geflüchteten“ zu demonstrieren. Dazu aufgerufen hatten der Verein Kunterbunt und das Schwerter Bündnis gegen Rechts.

Die Aktion richtete sich auch gegen die „Mini-Demo“ des Ehepaars Dinse, das seit Wochen, ebenfalls mit polizeilicher Genehmigung, in der Fußgängerzone bei Rossmann gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung protestiert. Beide Kundgebungen fanden unter Aufsicht der Polizei statt. Von Seiten der Demonstranten auf dem Steinem-Platz wurde das Rentner-Ehepaar verbal heftig attackiert, das sich bei seiner Ansprache auf Meinungs- und Demonstrationsfreiheit berief und „deeskalierende Worte unseres Bürgermeisters“ erhoffte.

Unschöner Zwischenfall am Rande: Ein Autoreifen des an der Bahnhofstraße geparkten Autos des Ehepaares Dinse wurde von Unbekannten zerstochen.

Kunterbunt und Schwerte gegen Rechts wollen gegen Ausgrenzung und für die Solidarität mit Geflüchteten weiterhin gewaltlos Flagge zeigen. Ob das im Rahmen einer festen Mittwochs-Demo auf dem Steinem-Platz geschehen soll, steht allerdings noch nicht fest.