Große Hilfsbereitschaft in Schwerte

Schwerte. (as) Die Hilfsbereitschaft in Schwerte ist ungebrochen. Viele Schwerterinnen und Schwerter wollen sich engagieren, um den Flüchtlingen ein herzliches Willkommen zu bereiten. Umso größer die Enttäuschung, wenn die gut gemeinte „Hilfe“ nicht angenommen wird. Wenn Helfer, bepackt mit Kleidung und warmen Schuhen, wieder nach Hause geschickt werden. „Bitte keine Kleiderspenden mehr“, sagt Bernd Marks vom Arbeitskreis Asyl. Das bedeutet nicht, dass grundsätzlich keine Hosen, Jacken, Pullover oder Schuhe mehr gebraucht werden. Sondern einfach: „Wir haben keinen Platz. Wir können die Sachen nicht lagern.“

Die Flüchtlinge, die zurzeit in der Sporthalle am Park untergebracht sind, sind mit dem Nötigen ausgestattet worden. Die ersten Menschen werden wahrscheinlich bald in andere Städte oder innerhalb Schwertes in eine Wohnung weitervermittelt, auch um Platz für Neuankommende zu machen. Dann werden wieder Kleider und Schuhe benötigt. Der Arbeitskreis Asyl appelliert deshalb an die Schwerterinnen und Schwerter, erst aktiv zu werden, wenn der nächste Aufruf um Kleiderspenden erfolgt.