Hoffentlich klaut keiner die Pannekaukenfrau!

Schön aufpassen: Schwertes berühmteste Bronzeskulptur, die Pannekaukenfrau in der Fußgängerzone, könnte Metalldiebe interessieren! (Foto: wk)

Schwerte. (Red.) Metall-Diebstähle allerorten. Sogar vor Denkmälern machen Rohstoffjäger nicht mehr halt. Da rückt natürlich die Pannekaukenfrau in der Fußgängerzone in den Blickpunkt. Ein Diebstahl der gewichtigen Dame aus Bronze würde sich lohnen.

Denn Bronze hat einen Kupferanteil von bis zu 90 Prozent. Und dieses wertvolle Metall bringt richtig Geld – an den Börsen zur Zeit rund 7550 pro Tonne. Immer mehr Metalldiebstähle, oft direkt von der Baustelle oder dem Firmengelände, waren in den letzten Jahren wegen stetig steigender Rohrstoffpreise zu verzeichnen.

Sogar Schienen und Oberleitungen wurden geklaut. Nicht einmal vor Friedhöfen machten Diebe halt. Offenbar rücken jetzt Denkmäler und Skulpturen aus Metall im öffentlichen Raum ins Blickfeld der Rohrstoffräuber.

Im vergangenen Jahr versuchten sich, wie seinerzeit berichtet, Metallräuber am Denkmal für die gefallenen Soldaten im 1. Weltkrieg. Doch die Schrauben am schweren Bronzehelm ließen sich nicht so einfach lösen. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 1500 Metalldiebstähle in NRW registriert.

Grund genug also, ein besonders Auge auf die Pannekaukenfrau zu haben! Ein Diebstahl wäre fatal – und die Dame ist nicht einmal versichert!