Lichtblick im Tunnel

Schwerte. (Red.) Dunkel, dreckig und Angstraum: An der Bahnunterführung in Holzen haben sich schon Generationen von Schwerter Verwaltungschefs und Ratsmitglieder die Zähne ausgebissen. Bisher ohne Erfolg. Doch schon in Kürze könnte der Schandfleck am Bahnhof schon in hellem Glanz erstrahlen: Die Stiftung „Lebendige Stadt“ gibt 25.000 Euro Fördermittel für eine zeitgemäße Illumination.

Um Fördermittel beworben

Die Stadt Schwerte hatte sich auf Anregung von Bürgermeister Heinrich Böckelühr kurzfristig neben vielen anderen deutschen Städten um die Fördermittel beworben. Städte und Gemeinden konnten sich bis Ende Oktober bei der Stiftung „Lebendige Stadt“ in Hamburg für einen Beleuchtungskostenzuschuss in Höhe von 25.000 Euro bewerben. Eine Fachjury bewertete, im Übrigen unter anderem begleitet von der Deutschen Bahn als Eigentümerin der Brücke, die Anträge und entschied letztlich über die jeweilige Förderung, die jetzt auch nach Schwerte fließen wird.

Sponsoren gesucht

Mit der Förderung ist eine wichtige Anschubfinanzierung gegeben. Nun sucht die Stadt sowohl Sponsoren als auch freiwillige Helfer. Gefragt sind finanzielle Spenden, um die Gesamtkosten der Beleuchtungstechnik zu finanzieren. Daneben könnten aber auch Handwerker ihre Sachkenntnis und Arbeitsstunden einbringen, um die technisch erforderlichen Arbeiten fachgerecht auszuführen. Dabei sollten die Fachleute nach Vorstellung der Stadtverwaltung mit der Muskelkraft freiwilliger Helfer unterstützt werden.

Zeit drängt

Die Zeit drängt, denn nach den Vorgaben der Stiftung „Lebendige Stadt“ sollen die Arbeiten bereits in der ersten Jahreshälfte erledigt werden. Gemeinsam mit den Stadtwerken Schwerte arbeitete der Bereich „Demographie und Stadtplanung“ unter Leitung von Fachdienstleiter Adrian Mork einen Plan für die künftige Beleuchtung des Tunnels aus. Damit erhalten neben Schwerte 30 weitere Bahnunterführungen in 24 deutschen Städten eine moderne, energieeffiziente LED-Lichttechnik.