„Rote Hände“ für Renate Sommer

Schwerte. Schülerinnen und Schüler der sechsten Jahrgangsstufe der Realschule am Stadtpark haben sich an der weltweiten Aktion „Rote Hand“ im Kampf gegen den Missbrauch von Kindern in Kriegen beteiligt und ihre angefertigten Arbeiten in Form roter Hände nun an die Europaabgeordnete für das Ruhrgebiet, Dr. Renate Sommer übergeben.

Schülerinnen und Schüler der Realschule am Stadtpark übergaben ihre roten Hände im Beisein von Bürgermeister Heinrich Böckelühr an die Europaabgeordnete für das Ruhrgebiet Dr. Renate Sommer (3. v. r). (Foto: Norbert Fendler)

Dr. Renate Sommer war dafür persönlich nach Schwerte gekommen, um die angefertigten Transparente entgegen zu nehmen, aber vor allem, um das Engagement der Schülerinnen und Schüler zu würdigen. Auch Bürgermeister Heinrich Böckelühr unterstützt die Aktion der Schwerter Schulkinder.

Die Idee der Schüler, sich für ein soziales Projekt zu interessieren entstand im Geschichtsunterricht während der Besprechung des Themas „Sklaven in Rom – Gibt es heute auch noch Sklaven?“ In kleinen Referaten berichteten die Kinder zum Thema „Kinderausbeutung heute“ und entschieden sich dann gemeinsam dafür, sich im Rahmen des Projektes „Rote Hand“ zu engagieren.

Die Schülerinnen und Schüler arrangierten dazu mit ihrer Klassenlehrerin Andrea Kettenhofen und der Deutsch- und Kunstlehrerin Jutta Arendes einen Projekttag und nahmen von jedem einen großen roten Handabdruck, der auf ein Blatt Papier aufgetragen wurde. Außerdem gestalteten sie eine Wand der Schule, um die Nachhaltigkeit des Projektes aufzuzeigen. Anschließend sammelten die Kinder Unterschriften in der Innenstadt und führten das Projekt außerdem zum Schulfest der Realschule am Stadtpark durch.

Der weitere Ablauf der Aktion „Rote Hand“ sieht nun vor, dass die Europaabgeordnete Dr. Renate Sommer die Hände der Schwerter Schülerinnen und Schüler nun an eine Politikerin oder einen Politiker der nächsthöheren Instanz weiterreicht. Auf der Homepage der Aktion „Rote Hand“ ist zu lesen: „So wanderten schon mehrmals die roten Hände ins Europaparlament und sogar nach New York“.