Ruhrstadtkinder im Weihnachtsmodus

Die Kinder der Dienstagsgruppe freuen sich auf Weihnachten und ein kreatives Jahr 2018, in dem sie ihre Leidenschaft für das Schreiben weiter ausleben können. (Foto: Ruhrstadtkinder)

Schwerte. Ganz schön viel los in der Werkstatt der Ruhrstadtkinder. Texte des Jahres werden sortiert, letzte Weihnachtswünsche geschrieben, das Jahr nochmal angeschaut: Zweimal in der Woche treffen sich die Ruhrstadtkinder zum Schreiben und Ideen verarbeiten, zum Illustrieren und Handlungsstränge zusammenfügen.
„Wenn ich daran zurückdenke, was vor einem Jahr war, da hatten wir noch nichts in der Hand außer der Vorstellung – es müsste so einen Schreibclub für Kinder geben“, sagte Initiatorin Andrea Reinecke, die inzwischen auch die zweite Gruppe formiert hat. Sie wundert sich über die Berge an Ergebnissen, „heute haben wir Manuskripte und Zeichnungen, die es verdienen, Kreise zu ziehen.“ Mittlerweile sind die Ruhrstadtkinder, unter der Rechtsträgerschaft der Rohrmeisterei, eine echte Schwerter Marke geworden. Mit der Jahreslesung, der Präsentation im Schaufenster des Schuhhauses Hanna direkt am Markt, den Ausflügen und Aktivitäten haben sie sich ins Bild der Stadt gefügt und machen sich nun auf zu neuen Ufern.

„2018 steht neben dem Oberbegriff ‚Orte aus 2017‘ auch unter dem Begriff ‚Begegnungen‘ und wird so Menschen, Themen, Dinge zusammenfügen die Spannung erzeugen und Lebendigkeit versprechen“, verspricht Reinecke. Für den Wochenkurier haben die Ruhrstadtkinder ein paar Geschichten und Miniaturen aus den Mappen gezogen und laden zum Lesen, Weiterspinnen und kreativen Verweilen an Buchstaben ein.
„Nur Kinder können Ideen erzählen wie Kinder“, sind sich alle sicher und arbeiten mit ihren Kompetenzen Hand in Hand. Was die junge Schreibergruppe aus viert- bis Sechstklässlern für die Festtage wünscht? Ganz klassisch: „Eine schöne Zeit mit Familie und Freunden und dazu immer reichlich Fantasie, damit es nicht langweilig wird.“