Schwerter „Kunstschiene“ öffnet

Schwerte-Ost. Entdecken, erleben und genießen: Wer bei der Auswahl seines Interieurs auf formschönes Design, kombiniert mit angesagtem Alltagsgeschirr oder zeitgenössischen Kunstwerken setzt, der wird in der neuen Kunstschiene unmittelbar unter dem alten Schlot in Schwerte-Ost fündig. Mit einer Vernissage mit Arbeiten von Andrea Behn öffnet die Kunstschiene in der Ernst-Gremler-Straße 17 am Mittwoch, 9. November 2011, um 19 Uhr ihre Räumlichkeiten in einem alten Backsteingemäuer.

Susanne Schnadt (l.) und Ilka Heiner laden am 9. November ein zur Eröffnung der „Kunstschiene“ im ehemaligen Eisenbahnausbesserungswerk Schwerte-Ost. (Foto: Privat)

Der Liaison von Kunst und Wohnen haben sich die beiden Inhaberinnen Ilka Heiner und Susanne Schnadt verschrieben und präsentieren Schönes und Nützliches für Haus und Garten, das auch nach Jahren noch gefallen dürfte. Der Mix allein ist ein Erlebnis: Aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Marokko und Indien stammen die dekorativen Dinge für ein schönes Ambiente aus Materialien, die durch ihre Natürlichkeit bestehen und miteinander harmonieren.

Da findet sich handgeformte Keramik aus der Toskana neben gehämmerten Tabletts aus Silberblech und Glanz- und Leuchtbechern aus Indien, da korrespondieren alte Holzschalen mit praktischem Küchenzubehör. Entsprechend der Jahreszeit sollen festlicher Schmuck aus Glas und Metall und ausgefallene Dekorationen Lust auf das Weihnachtsfest machen. Kurzum: Eine individuelle Kollektion, die ständig in Bewegung ist, rund um die Bereiche Wohnen und Lebensart.

Passend dazu: Kunst-Erlebnisse von zeitgenössischen Malern und Bildhauern. Gezeigt wird Kunst, die Sinn im Sinnlichen sucht, ohne ihre Betrachter zu bevormunden. Der Schwerpunkt liegt dabei vornehmlich auf Förderung von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region. Zum Auftakt konnte die in Herdecke lebende Künstlerin Andrea Behn gewonnen werden, die Schwerter Kunstfreunden unter anderem durch zwei Ausstellungen im Kunstverein Schwerte bekannt ist. Unter dem Titel „Malerei“ zeigt sie aktuelle Arbeiten sowie eigens für die Eröffnung konzipierte kleine Formate.

Kein Wunder, dass mit Michael Schade der Vorsitzende des Schwerter Kunstvereins gewonnen werden konnte, der am 9. November einführende Worte in die Ausstellung spricht. Beide Geschäftsfrauen sind seit langen Jahren schon Mitglieder im Kunstverein, Ilka Heiner kuratierte zuletzt zwei Ausstellungen mit großem Erfolg. Zurzeit arbeitet sie an der Jubiläumsausstellung des Kunstvereins zu dessen 25. Geburtstag mit Arbeiten von Prof. Thomas Klegin und Studenten. Zur Eröffnung wird im Januar 2012 geladen.

Überhaupt soll unmittelbar unter dem alten Schlot im ehemaligen Eisenbahnausbesserungswerk in Schwerte-Ost ein kreatives Zentrum an der Ernst-Gremler-Straße heranwachsen. „Das Quartier im EAW“ nennen sich die vier Unternehmen, die sich am Samstag, 3. Dezember, mit einem Fest zum Advent erstmals gemeinsam der Öffentlichkeit präsentieren wollen. Mit Ausstellungen, Messen, Kooperationen und Konzerten sollen Schwerte und Umgebung einen neuen Anziehungspunkt bekommen.

Doch zuvor öffnet die Kunstschiene ihre Pforten. Nach der Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 9. November 2011, um 19 Uhr lädt das Unternehmen donnerstags und freitags jeweils von 11 bis 18 Uhr, samstags von 11 bis 15 Uhr zum Stöbern und Staunen ein.