Herdecke. Kicken, Bolzen, Pöhlen: Fußball zu spielen hat so viele Bezeichnungen. Während viele Profis das Spiel mit dem runden Lederball mittlerweile als Job empfinden, ist es für Kinder und Jugendliche der Spaß am Sport, der sie auf die grünen Rasenvierecke zieht. Dieser Spaß, diese Freude am Fußball steht auch beim Sparkassen-Cup des FC Herdecke-Ende im Fokus. Schließlich ist es ein Turnier für Jungs und Mädchen unter elf Jahren. Was allerdings nicht heißt, dass der Ehrgeiz zu kurz kommt – auf und neben dem Platz.

Neben dem Rasen sind Andrea Klöppfel, Jugendleiter Thomas Stein und ganz viele andere helfende Hände für den gewohnt reibungslosen Ablauf des Turniers verantwortlich. Quasi mit dem Abpfiff des Endspiels 2017 begannen die Planung für die diesjährigen Ausgabe am 1. und 2. September auf der Anlage des FC, Kirchender Dorfweg 6 in Herdecke.

Gutes Standing

Dabei hat sich der Sparkassencup mittlerweile so gut etabliert, dass einige Vereine Stammgäste geworden sind. Borussia Dortmund, Mainz 05, FC St. Pauli, VfL Osnabrück, Hannover 96 und der belgische Vertreter KV Mechelen sind alle bereits zum fünften Mal dabei.

Premiere für Knappen

Aber es kommen auch immer wieder neue Teams dazu. So werden erstmals die „Knappen“, also der Nachwuchs des FC Schalke 04, in Herdecke auflaufen. Die Königsblauen sind einer von sieben Bundesligisten, die ihre Jungkicker zum Sparkassencup schicken. Dazu kommen noch vier Vereine, die ihre erste Seniorenmannschaft in der 2. Bundesliga haben. Aber auch zahlreiche Teams aus der Umgebung sind wieder mit dabei – und spielen für die Organisatoren eine ganz wichtige Rolle. Sie geben dem Turnier nicht nur die lokale Note, sie helfen auch an entscheidender Stelle: Als Gastfamilien für die auswärtigen Teams. Sie helfen so, die Kosten für die Unterbringung für die weitgereisten Teams etwas zu senken und haben nebenbei vielleicht einen zukünftigen Bundesliga-Star in den eigenen vier Wänden.

Denn: Das Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den einzelnen Sportlern wird durch diese Maßnahme nochmals verstärkt und fördert – neben aller sportlichen Rivalität – den Zusammenhalt im Sport.