Neue Geschäftsstelle: Eintracht wächst mit den Aufgaben

VfL Eintracht Hagen
Freuen sich über die neuen VfL-Räumlichkeiten in der Körnerstraße: Michael Neß, Joachim Muscheid, Eike Weinberg, Kirsten Müller, Ralf Wilke, Rainer Friedrichs und Detlef Spruth. (Foto: Anja Schade)

Hagen. Während die deutsche Handballnationalmannschaft im WM-Fieber ist, haben die regionalen Sportler Pause: Und deshalb schaut die heimische Eintracht schon mal auf die weitere Rückrunde, die für die Hagener am 9. Februar in der heimischen Halle am Ischeland gegen den HC Elbflorenz 2006 weitergeht. Anlass ist nicht nur der Jahresbeginn, bei dem man gerne mal einen Blick nach vorne wagt, sondern auch die Eröffnung der neuen VfL-Geschäftsstelle in der Körnerstraße 40.

Platz satt hat der Verein nun, denn nicht nur die Anforderungen des Sportvereins sind gewachsen. „Die zweite Liga hat neue Herausforderungen mit sich gebracht“, weiß Detlef Spruth, der 1. Vorsitzende des Hauptvereins. Neue Aufgaben und neue Mitarbeiter kamen hinzu, der Platz in den alten Räumlichkeiten in der Lang Straße war längst nicht mehr ausreichend.

Größere Räumlichkeiten

Zentral, größer und geräumiger präsentiert sich jetzt die Geschäftsstelle in der ersten Etage – Anlaufstelle für alle, die Mitgliederpflege betreiben oder Karten kaufen wollen. Protzen liegt dem Verein allerdings fern. Die Filiale sei ihnen fast schon zu groß, meint Spruth. „Aber die Brandschutzverordnung hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht, kleinere Räumlichkeiten zu nutzen.“ Gespart hat Eintracht bei den Umzugskosten: Die erste Handballmannschaft packte mit an – ein etwas anderes Training, das zeigt, was einen Verein ausmacht: Zusammenhalt.

Handball ist zwar das Aushängeschild der Grün-Gelben, aber die Verantwortlichen werden nicht müde, zu betonen, dass sie einen Mehrspartenverein führen, dessen Abteilungen für Jung und Alt wachsen. Egal, ob Tischtennis, Gymnastik oder Leichtathletik: „Wir sind gut aufgestellt“, betont auch Joachim Muscheid.

Hoch gesteckte Ziele

Die Ziele im Profibereich sind indes andere: Sportlich gesehen, zumindest wenn es nach Detlef Spruth geht, ist der Weg in der zweiten Handballliga noch nicht zu Ende. „Wir richten perspektivisch den Blick nach vorne. Zum 100-jährigen Handballjubiläum 2021 würde die erste Liga passen“, erhöht der 1. Vorsitzende den Druck auf den aktuellen Trainer Niels Pfannenschmidt und die Mannschaft, was das Team, das direkt vom Training zur Eröffnung kam, mit einem Grinsen quittierte.

In dieser Saison heißt es aber erst einmal, die Liga zu halten. „Der Klassenerhalt ist leider noch nicht in trockenen Tüchern.“ Platz 13 hat die Eintracht zur Zeit inne, nur drei Plätze und zwei Punkte trennen sie von einem Abstiegsplatz. Allerdings sind die Verantwortlichen zuversichtlich, dass das Vorhaben gelingt.

Bei Eintracht bewegt sich also was und der Verein setzt Zeichen, auch weiterhin eines der sportlichen Aushängeschilder der Stadt zu sein.

 

Anzeige