Platz 11 für Jan Deitenbach beim weltgrößten SuperMoto in Belgien

Jan Deitenbach (Nummer 444) ist beim Start vorne mit dabei. (Foto: supermotopics)

Iserlohn. SuperMoto-Pilot Jan Deitenbach startete zum Ende der Europa-Saison erstmals beim Superbiker in Belgien, dem größten SuperMoto-Event der Welt. Am Ende sprang für den Suzuki-Fahrer ein starker elfter Rang bei über 250 Startern heraus.

Im belgischen Mettet findet alljährlich das größte SuperMoto-Rennen weltweit statt. Insgesamt rund 400 Piloten waren bei der Megaveranstaltung dabei, davon die Mehrheit in der SuperMoto Klasse. Darunter waren die Meister aus 10 Nationen und die Spitzenpiloten aus der Europa- und Weltmeisterschaft. Jan Deitenbach ging zum ersten Mal dort an den Start und mußte als Newcomer erst einmal in die Qualifikation. Dort beherrschte der Suzuki-Pilot am ersten Tag seine Trainingsgruppe. Am zweiten Tag konnte er dann auch sein Qualifikationsrennen gewinnen. Damit sicherte er sich fürs Halbfinale, bei dem dann auch die gesetzten Fahrer hinzu kamen, einen Startplatz in Reihe eins.

Dort gelang Deitenbach ein toller Start gegen die Stars, auf Platz fünf kam er aus der ersten Runde zurück. Etliche Umläufe ging er das Tempo mit, dann verlor er nach einem kleinen Verbremser zwei Positionen und kam auf Rang sieben ins Ziel. Damit war er für das Finale am dritten Tag qualifiziert, wo er allerdings von Platz 14 eine nicht ganz so gute Ausgangsposition in Reihe vier hatte.

Für über 10.000 Fans ging es am Abend des dritten Tages in das letzte Rennen. Nach einem guten Start sorgte ein kleiner Rutscher am Ausgang der zweiten Kurve für einige Platzverluste, Platz 19 nach der ersten Runde. In den nächsten Runden schnappte sich Deitenbach immer einen Gegner, bis er auf Platz 15 angekommen leider einen kleinen Sturz hatte. So begann die Aufholjagd erneut von Platz 20. Vor allem am Ende des knapp halbstündigen Rennens zeigte sich der Iserlohner stark. So war es im Ziel ein toller elfter Rang, nur gut eine Sekunde hinter den Top-Ten! „Eine irre Veranstaltung, zwei Tage war ich ganz vorne dabei“, so Deitenbach am Abend. „Am Ende war der Druck aber schon da gegen die Besten. Schade mit den zwei kleinen Fehlern im Finale, da wären die Top-Ten drin gewesen. Aber ich bin für meine Premiere hier mit Platz 11 absolut zufrieden.“

Doch die Saison ist für Jan Deitenbach noch nicht zu Ende. Ende November wird er erstmals bei Rennen der asiatischen Meisterschaft in Singapur und Malaysia an den Start gehen! „Ich bin sehr stolz und glücklich, daß ich diese einmalige Chance bekomme. Das wird ein Abenteuer und eine interessante Erfahrung“, so der Iserlohner. „Natürlich bin ich etwas nervös, vor allem was die Hitze und Luftfeuchtigkeit betrifft. Aber ich bin fit, und werde jetzt bis zum Abflug weiter voll durchtrainieren.“